Code to Change 2017 in Lübeck

Der Verein Frauen helfen Frauen plant durch eine internationale Kooperation mit der Projektgründerin Iffat Rose Gill aus Amsterdam ein fünfmonatiges Fortbildungs- und Coachingprogramm. Lübeckerinnen werden dabei in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Die Auftaktveranstaltung erfolgte erfolgreich am 10.03.2017 im Cloudsters in Lübeck.

Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen unter info(at)fhf-luebeck.de oder unter 0451-66033 (Anke Kock). Sind Sie interessiert an der Teilnahme, dann schreiben Sie uns eine Email- das Bewerbungsverfahren für eine Teilnahme startet in Kürze. 

Nähere Informationen zu Code to Change unter chunrichoupaal.org

 

Weihnachtsgruß!

Liebe Unterstützer_innen,

morgen wird auch im Autonomen Frauenhaus mit vielen Kindern aus Deutschland, Syrien, Türkei, Afghanistan, Ukraine, Algerien und Polen Weihnachten gefeiert. Ihnen/Euch danken wir für die tatkräftige Unterstützung im Jahr 2016. Mit Hilfe der Spenden gingen unsere Wünsche in Erfüllung, die Lübecker Stadtmütter werden weiter von zwei Lübecker Stiftungen unterstützt. Die bunten Teller und der große Jutesack vom Weihnachtsmann im Frauenhaus sind randvoll gefüllt dank guter Weihnachtsfeen, Elfen und einiger Trolle.

Herzliche Grüße

„Fünfmal werden wir noch wach, dann war schon der Weihnachtstag!“

 

23.12.2016 von 11 bis 14 Uhr, lebendige Weihnachtskarte im XXL Sky Markt 

Wer sich mit uns auf das Neue Jahr und die vielen neuen Aufgaben freuen möchte, findet uns am 23.12.2016 von 11 bis 14 Uhr im XXL Sky Markt (ehemals Plaza) an unserer lebendigen Weihnachtskarte.

Wir danken allen Frauen und Kindern, die in diesem Jahr mit uns zusammengearbeitet haben und uns ihr Vertrauen schenkten. Wir danken den vielen Lübecker Firmen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und die enorme Unterstützung. Wir danken den Spender*Innen von Sach- und Geldspenden, dass sie und bedacht- und an uns gedacht haben. Wir danken den Stiftungen und Charity Clubs, dass sie unsere Arbeit so aufmerksam verfolgen und begleiten, ideell wie finanziell.

Wir danken allen Netzwerkpartner*innen für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Last but not least danken wir den Politiker*Innen, die sie sich in diesem Jahr auf unsere Seite – und hinter unserer Arbeit gestellt haben.

Dank dieser vielseitigen und zahlreichen Unterstützung haben wir ein reiches Jahr erlebt und viele Fraueninteressen erfüllen können. Natürlich gibt es noch viel zu tun und das übernehmen wir gerne, bis zur nächsten Zusammenkunft beste Grüße und ein gutes, friedliches, neues Jahr

Der Verein Frauen helfen Frauen, das Autonome Frauenhaus und die Lübecker Stadtmütter 

anke kock

Das 12. Zwölftel hat begonnen, Rückschau des Vereins Frauen helfen Frauen in 24 Gedanken

1. Sicherlich haben wir Ihnen und Euch nicht genug gedankt für die gute Kooperation, den fruchtbaren Gedankenaustausch, die großzügigen Spenden, die wohlwollenden Wünsche und die vielen aktiven Hilfen. Wir danken sehr!

2. Die Stadtmütter haben in neuer Teambesetzung ein Vernetzungswunder gestartet. Eine weitere Förderung durch die Possehl-Stiftung ist für zwei Jahre gesichert.

3. Auch das Stellenkarussell im Frauenhaus hat sich gedreht, unsere wunderbare Kollegin Gisela Jannsen ist aus der aktiven Frauenhausarbeit ausgeschieden und Merle Lindner und Anja Thom kamen energiegeladen aus dem Erziehungsurlaub.

4. Im Frauenhaus hatten wir durchweg viele Frauen mit Kindern, die mit einem Problemberg einzogen. Wir unterstützen viele junge Frauen mit massiven Gewalterfahrungen; eine hohe Zahl schwangerer Frauen lebte im Haus, die dann mit Säugling neu starteten.

5. Die Thematik Demenz wurde für uns eine neue Beratungsaufgabe.

6. Ehemaligen Bewohnerinnen danken wir für die gekonnte Unterstützung im Haus und öffentlich. Sie haben sich in Wort und Tat als mutig erwiesen.

7. Praktikantinnen und ehrenamtlichen HelferInnen engagierten sich berherzt, Friedrich beim Schwimmen, Nadja, Sascha, Simone, Herr Melcher, Wolfhardt, Gisela, Loekie, Anna, Cemile in Schweden, Sophia und Lara bei den Gruppenabenden, Hanna im Solizentrum, Silvia für die Spontanhilfen.

8. Das Thema Flucht hat uns im doppelten Sinnen beschäftigt, Rechte für Frauen sowohl im Ausländergesetz als auch im Familienrecht durchzusetzen sind spannungs- und emotionsreiche Beratungen.

9. Hoch erfreut waren wir über zahlreiche Kontakte zu ehemaligen Bewohnerinnen, deren Söhne und die Töchter, die uns von ihrer Vergangenheit im Frauenhaus berichteten, sie haben das Frauenhaus als positiven und sicheren Ort erfahren.

10. Die Stadtmütter hielten Einzug im Rathaus und unterstützten das große Jubiläum des Weißen Ringes, ihr Buffet war der kulinarische Renner.

11. Die zweite Frauenbürgerschaft in unserer Stadt sorgte für eine aufschlussreiche Diskussion mit den Lübecker Fraktionsvertreter*Innen in den unterschiedlichen Ausschüssen. Danke für das Rederecht, ein kleiner Nachtrag, die Frauenpolitik dient der Gesellschaft und ist ein kommunalpolitisches Element, kein „Add on.“

12. Ein Kinoausflug zum britischen Film „Die Suffragetten“ mit einer Jugendgruppe aus dem Frauenhaus verdeutlichte, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau damals wie heute erstritten werden muss.

13. Eine schlechte Nachricht: Die Frauenhäuser sind bundesweit überfüllt. Es gibt zu wenige Frauenhausplätze. Wir haben bis zum 22. November 2016 mehr als 400 Frauen einschließlich ihrer Söhne und Töchter nicht aufnehmen können.

14. Noch eine traurige Tatsache: die Zahl der wohnungslosen Frauen nimmt wieder zu.

15. Und schließlich bemerken wir in unserer täglichen Arbeit, dass die Erziehungskompetenz der Mütter abnimmt. Psychische Reserven oder geistige Ressourcen im Bereich des Einfühlungsvermögens, der Hilfsbereitschaft und der Ausdauer sind durch Gewalt, Flucht und Beziehungslosigkeit nachhaltig vermindert.

16. Der Verein wird aus den Niederlanden angefragt für eine internationale Kooperation, die Frauen befähigt, sich mittels der Arbeit am Computer neue Perspektiven zu schaffen. „Code to Change“ (www.chunrichoupaal.com) wird im kommenden Jahr erstmalig in Deutschland und hier in Lübeck erprobt.

17. Frau und Kultur einmal anders, gemeinsam mit dem Theater Lübeck planen wir eine Vorstellung von Frauen zum Thema HerStory, der Workshop für spielfreudige, phantasiereiche und mutige Frauen startet im Frühling 2017. Das Theater Lübeck ist unser Kooperationspartner. Der Inner-Wheel- Club Lübeck unterstützt diese Arbeit.

18. Der Laden 58 feierte seinen fünften Geburtstag und wurde reich beschenkt durch beste Nachbarschaft, finanzielle Unabhängigkeit, eine treues aktives Team und eine Berichterstattung im Lüttbecker. Vielen Dank dem tatkräftigen Team!

19. Das Netzwerk Chancen für Frauen hat es bewiesen, dass sie nach der Erkrankung unserer Kollegin Stephanie die Fäden in die Hand genommen haben und die Vorbereitung der Messe „Arbeit, aber wie“ gemeinschaftlich übernahmen. Es war ein schöner erfolgreicher Tag für Interessierte und Aussteller*Innen.

20. (K)ein Land in Sicht? Das Frauenreferat hat in diesem Jahr viele Anstrengungen unternommen, um Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser zu unterstützen. Ein Fachtag sorgte für lebhafte Diskussionen, wie sich Frauenhausarbeit künftig gestaltet.

21. Unsere Kollegin Alicja klärt auf über den schwarzen Protest der Frauen in Polen, wir beißen an, gemeinsam mit den Lübecker Stadtmüttern und einigen Vereinsfrauen solidarisieren wir uns mit den Polinnen und schicken einen Foto-Gruß von unserem schwarzen Protest am Holstentor, eine Freundschaft beginnt.

22. Es lässt sich nicht mehr aufhalten, zwei Jubiläen stehen ins Haus, am 7. Juli 2017 feiern wir das 40jährige Bestehen des Vereins Frauen helfen Frauen. Bitte reserviert Eure Zeit für uns an diesem Tag zwischen 13 und 16 Uhr. Die Stadtmütter werden 5 Jahre jung.

23. Am 1. Juli 2018 wird das Autonome Frauenhaus vierzig Jahre alt, auch das wird gefeiert.

24. Und als große Überraschung erreichte uns die Nachricht von Ministerin Heinold, dass der Landtag im Dezember darüber entscheiden wird, ob den Frauenberatungsstellen, den Sprachmittlerinnen und den Frauenhäusern des Landes insgesamt für die nächsten drei Jahre jährlich 2,1 Millionen mehr zur Verfügung gestellt wird. Wir werden also mehr Frauenhausplätze einrichten und suchen ab sofort Wohnraum für acht bis zwölf Personen.

Last but not least ist es uns vergangene Woche gelungen mit circa 100 energischen Unterstützer*Innen den Lindenteller zu blockieren. Stoppt für Gewaltverzicht – in diesem Sinne danken wir für ein erfolgreiches Jahr und wünschen Allen ein gesundes, friedliches und mutiges neues Jahr!

Aufruf zur Kurzdemo am Freitag, 25.11.2016 um 15.00 Uhr, Konrad Adenauer Straße, beim Lindenteller

Die Lübecker Frauenfacheinrichtungen und der Verein Frauen helfen Frauen e.V. Lübeck rufen alle Lübecker*Innen auf, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mit für Gewaltverzicht in Beziehungen, Partnerschaften und Familien zu demonstrieren. Rechte haben und Recht leben werden aktuell zu einer immer größeren Herausforderung. Sexismus, Rassismus und Diskriminierung werden wieder alltäglicher und allgegenwärtiger.

Das wollen wir nicht! Wir positionieren uns für gewaltfreie Kommunikation und die Wahrung der Frauen-/Kinder- und Menschenrechte und für ein Leben in Freiheit. International wird es Aktionen geben und wir erwarten in Lübeck Frauen aus Warschau, die vom weltweiten Protest- und Streiktag gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechtes in Polen berichten werden; #schwarzer Protest gibt hierzu mehr Infos 

Drei Schritte für den Freitag:

1. Auftakt am Lindenteller: den Verkehr anhalten und das Unrecht zu stoppen…

2. Am Holstentor: wer nicht fordert, hat schon verloren,für Gewaltfreiheit kämpfen

3. Auf der Walli im Cafe Brazil: Protest ohne Grenzen, Austausch und Pressegespräch

Macht mit und kommen Sie dazu, denn die Frauenbewegung geht wieder auf die Straße! Frauen helfen Frauen e.V., Alicja Kwietniewski / Anke Kock Aktionshandy 0151 250 920 94

Schwarzer Protest vom 04.10.2016

Folgende Soli-Erklärung haben wir im Anschluss an unsere Aktion nach Polen geschickt:

„ Seit 40 Jahren kämpft der Verein Frauen helfen Frauen e.v. Lübeck für Frauenrechte und gegen männliche Gewalt. Damals trugen wir lila Latzhosen und forderten die Selbstbestimmung von Frauen unter anderem mit dem Slogan „Mein Bauch gehört mir!“. Wir sind empört, dass sich die polnische Regierung den Frauen- und Menschenrechten widersetzt. Wir fordern das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch bis zur zehnten Woche für jede Frau, für alle Frauen, überall!!!

„Der Tag danach“, das Motto unserer gestrigen Aktion, weil sie einen Tag später als der beeindruckende großartige Protest in Polen war und in so vielen anderen Ländern von Taiwan über Israel, den Gazastreifen, Südafrika, Neuseeland bis zu den deutschen Städten Berlin, Mainz und Lübeck heißt auch immer der Tag vor dem nächsten Protest. Wir machen weiter mit und wir fühlen uns zusammengehörig und denken solidarisch mit allen Protestler*Innen für Frauenrechte.“

Der Beginn: 

Nach einem Blitzaufruf des Vereins Frauen helfen Frauen in Lübeck machten etwa 20 Frauen am 28.09.2016 vor dem Holstentor auf die Situation der Frauen in Polen aufmerksam, die künftig bei einer Abtreibung strafrechtlich verfolgt werden. Es ist Frauen in Polen untersagt, egal ob sie vergewaltigt wurden, die Schwangerschaft mit großen gesundheitlichen Gefahren verbunden ist oder soziale Gründe gegen eine Geburt sprächen, die Schwangerschaft abzubrechen.

In 30 polnischen Städten werden am kommenden Montag Frauen ihre Familien und Arbeitsplätze verlassen und in den Streik treten. Unterstützt werden sie jetzt mit Solidaritätsaktionen in Luxemburg, Dublin, Bukarest, London, Aalborg, Stockholm, Brüssel, Berlin, Reykjavik, Toronto und Lübeck.

Bitte folgt unserem Aufruf:

"Der Tag danach -unser Protest gegen das Abtreibungsverbot in Polen und für die Frauen-/ Menschenrechte".

Der schwarze Protest geht weiter...
Kinder oder keine, bestimmen wir alleine. Der schwarze Protest beginnt...